Das Omelcom Mini-HÜP 8F (Hausübergabepunkt für bis zu 8 Fasern) wird als zentraler Übergabepunkt (Gf-AP) im Innen- oder Außenbereich beim FTTH-Glasfaserausbau benötigt.
Es dient als physisches Bindeglied zwischen dem ankommenden Erdkabel des Netzbetreibers (Netzebene 3) und der internen Hausverkabelung (Netzebene 4). Die Box ist speziell für Gebäude mit geringer Wohneinheiten-Anzahl oder für Einfamilienhäuser mit hohem Faserbedarf konzipiert.
Die Hauptfunktionen im Überblick
- Fasermanagement für 8 Fasern (8F): Die Box bietet ausreichend Platz und integrierte Kassetten, um bis zu 8 Glasfasern sicher abzulegen, zu managen und zu spleißen.
- Mechanischer Schutz der Spleiße: Die empfindlichen Speißverbindungen und Biegeradien werden im Inneren vor Knicken, Zugbelastung und mechanischer Beschädigung geschützt.
- Kompakte, platzsparende Bauform: Als »Mini«-Variante benötigt das Gehäuse extrem wenig Montagefläche. Es ist ideal für enge Hausanschlussräume, kleine Keller oder Zählerkästen.
- Hohe Schutzklasse für raue Umgebungen: Durch eine robuste IP-Zertifizierung schützt das Gehäuse die optischen Komponenten zuverlässig vor Staub, Feuchtigkeit und Spritzwasser.
Typische Einsatzszenarien
- Kleine Mehrfamilienhäuser (bis zu 4 Wohneinheiten): Wenn pro Wohnung zwei Fasern (eine aktive Faser und eine Reservefaser) vom Netzbetreiber bereitgestellt werden.
- Einfamilienhäuser mit Zukunftssicherheit: Für Eigenheime, die direkt mit einem mehrfasrigen Kabel (z.B. 4F oder 8F) angefahren werden, um für zukünftige Providerwechsel oder zusätzliche Leitungen gerüstet zu sein.
- Gewerbe- und Büro-Anschlüsse: Für kleinere Firmensitze, die dedizierte, redundante Glasfaserleitungen für eine ausfallsichere Internetverbindung benötigen.