Eine VFL-Rotlichtquelle (Visual Fault Locator) ist ein unverzichtbares Diagnosewerkzeug in der Glasfasertechnik. Das handliche Gerät speist sichtbares, rotes Laserlicht in Lichtwellenleiter ein. An Schwachstellen wie Faserbrüchen, Rissen, mangelhaften Spleißen oder zu engen Biegeradien tritt das Licht aus und macht den Defekt durch ein leuchtendes Signal von außen sichtbar.
Neben der Fehlerlokalisierung dient der VFL zur schnellen Durchgangsprüfung und zur Identifikation einzelner Fasern in komplexen Patchpanels. Besonders im Nahbereich ergänzt er OTDR-Messgeräte, da er Fehler in deren »Totzone« präzise aufdeckt. Je nach Leistung werden Reichweiten von 10–30 km erzielt.